Viele von euch fragen regelmäßig nach meiner Fotoausrüstung – deshalb findest du hier meine komplette, aktuell genutzte Fotoausrüstung, inklusive einer ehrlichen Einschätzung, warum ich mich genau für diese Produkte entschieden habe.
Bevor ich meine aktuelle Fotoausrüstung vorstelle, ist mir eines besonders wichtig:
Der Wert der Kameraausrüstung sagt nichts über die Qualität der eigenen Arbeit aus.
Gute Fotos entstehen nicht, weil man die teuerste Kamera oder die lichtstärksten Objektive besitzt, sondern durch Lichtverständnis, Bildaufbau, Geduld und Übung. Hochwertige Ausrüstung kann helfen, bestimmte Situationen besser umzusetzen, ist aber niemals die Grundlage für Kreativität oder fotografisches Können.
Auch ich habe nicht mit High-End-Equipment angefangen. Meine ersten Erfahrungen in der Fotografie habe ich mit einer ausgeliehenen Kamera meiner Tante (Canon EOS 550D) gesammelt. Später folgte meine erste eigene Kamera, eine Canon EOS 600D mit APS-C-Sensor. Mit diesem Setup habe ich unglaublich viel gelernt und viele der Grundlagen, die meine Fotografie heute ausmachen, stammen genau aus dieser Zeit.
Wenn dich meine persönliche Geschichte interessiert und du wissen möchtest, wie ich zur Fotografie gekommen bin, dann findest du sie hier:
Auf Reisen und bei Produktionen habe ich meistens zwei Kamera-Bodies im Gepäck, ganz einfach aus Sicherheitsgründen. Technik kann ausfallen, herunterfallen oder streiken, und gerade bei Aufträgen ist ein Backup für mich unverzichtbar. Allein dieses Wissen gibt mir Ruhe im Kopf und erlaubt mir, mich voll auf meine Arbeit zu konzentrieren.
Und ganz ehrlich. Bei mir geht auch mal was kaputt. Meine Kameraausrüstung ist mein Arbeitsgerät. Ich kann nicht arbeiten, wenn ich alles mit Samthandschuhen anfasse. Meine Kameras werden nass, liegen im Dreck und bekommen Kratzer. Der Wiederverkaufswert? Ist mir egal, denn daran denke ich beim arbeiten nicht.
Wenn ich dann aber aktiv fotografiere, arbeite ich in den meisten Situationen bewusst nur mit einem Body. Das hält mich flexibel, reduziert das Gewicht und sorgt dafür, dass ich schneller reagiere und im Moment präsenter bin. Das ist zum Beispiel auch der Hauptgrund, weshalb ich eigentlich nie ein Stativ nutze. Ich mag es nicht fest auf einer Stelle zu stehen. Ich muss mich nah am Boden, höher in die Luft, nach links und rechts bewegen können.
Ausnahmen gibt es natürlich: Bei Wildlife-Aufnahmen, in denen sich Szenen in Sekunden ändern und keine Zeit zum Objektivwechsel bleibt, oder bei Events, bei denen Abläufe schnell und einmalig sind. In diesen Fällen nutze ich zwei Setups parallel, in allen anderen Fällen vertraue ich auf ein bewusst reduziertes, fokussiertes Setup.
Canon EOS R5 Mark II – Meine Hauptkamera
Die Canon EOS R5 Mark II ist aktuell meine Hauptkamera und somit Body, den ich in für alle Situationen zuerst greife. Sie kombiniert eine hohe Auflösung mit einem der besten Autofokus-Systeme, die ich bisher genutzt habe.
Warum ich die R5 Mark II nutze:
Gerade auf Reisen schätze ich die Flexibilität enorm: Ich kann Landschaften in maximaler Qualität fotografieren und habe gleichzeitig genug Spielraum zum Croppen bei Wildlife-Motiven. Gleichzeitig nervt mich die hohe Megapixel Anzahl aber bei Events. Die Datenmenge ist nach einem 10h Tag enorm und unnötig groß. Vor allem, weil die meisten meiner Bilder online genutzt werden und niemand 45MP Fotos dafür benötigt.
Bevor die Mark II bei mir eingezogen ist, habe ich ausschließlich mit der Canon EOS R5 Mark I gearbeitet. Auch heute ist sie fester Bestandteil meines Setups – als Zweitkamera. Zuvor war ich übrigens mit einer Canon EOS 1DX MK II + Canon EOS 5D MK IV unterwegs, habe dann aber alles verkauft und bin auf das spiegellose System gewechselt. Ein teurer Schritt, denn die spiegellosen Objektive und Kameras waren nochmal ein gutes Stück teurer + der Verlust durch den Verkauf des bisherigen Equipments. Langfristig hat es sich für mich aber doch gelohnt. Die Qualität ist nochmal ein gutes Stück besser geworden, und vor allem ist der Formfaktor deutlich kleiner und teilweise erheblich leichter, was sich am Ende im Rucksack natürlich auch bemerkbar macht!
Die R5 MKI ist inzwischen vermutlich eher schwieriger als Neuware zu bekommen, jedoch gibt es viele Händler, die gebrauchte Kameras auch mit Garantie verkaufen, was eine super Option ist, wenn man ein wenig Geld sparen möchte. Denn ganz ehrlich: Die erste Generation der R5 war schon wirklich richtig gut. Damit habe ich schließlich fast 3 Jahre ausschließlich gearbeitet!
Wenn man mit der Fotografie anfängt und nur ein begrenztes Budget zur Verfügung hat, muss man sich oft zwischen einer guten Kamera und einem guten (das heißt lichtstark) Objektiv entscheiden. Bleibt die Frage, was denn am Ende wichtiger ist? Nun, um überhaupt Fotos machen zu können, braucht man natürlich beides, und für eine gewisse Qualität der Fotos ist eine gute Kamera wichtig, doch der Bildlook kommt am Ende vor allem über die Objektive. Aber auch hier ist es wieder entscheidend, was man selber benötigt und wie man fotografiert:
Ich persönlich liebe den Look einer offenen Blende und weichem Bokeh, doch das mögen nicht alle und es gibt natürlich auch Situationen, in denen man mehr Tiefenschärfe in den Fotos benötigt. Da jedoch 98% meiner Fotos digital verwendet werden und man dadurch ohnehin nicht in jede Ecke zoomen kann, nehme ich gerne etwas Unschärfe in Kauf, wenn dafür mein Subjekt scharf ist und der Rest schön und vor allem natürlich weich gezeichnet ist.
Diesen Look bekommt man eben am besten durch Objektive mit offener Blende (zwischen 1,4 und 2,8). Leider macht genau diese Eigenschaft die Objektive deutlich teurer. Beispielsweise kostet das Canon RF 70-200mm Objektiv mit Blende 2,8 schlappe 3.100 € (UVP). Nimmt man nun die Version mit einer 4,0 Blende, so landet man preislich schon bei 1.849 € (UVP). Ein gutes Beispiel, um zu sehen, wie viel teurer also lichtstarke Objektive sind.
Am Ende bleibt es natürlich nicht nur eine Frage des Geschmacks, sondern auch des Geldbeutels. Es ist daher ratsam auch nach gebrauchten Objektiven Ausschau zu halten oder sich für einen Test einmal beide Versionen auszuleihen und direkt zu vergleichen. Ich habe nur aus meiner Vergangenheit gelernt: Wer billig kauft, der kauft langfristig 2x. Soll nicht bedeuten, dass man mit dem 4,0 Objektiv keine guten Bilder machen kann. Möchte man aber langfristig eh die 2,8-Version, so sollte man, wie gesagt, die Option eines Gebrauchten in Betracht ziehen oder etwas länger für das Wunschobjektiv sparen, um am Ende nicht 2x zu kaufen.
Aber auch hier möchte ich nochmal ganz klar auf den Anfang dieses Beitrages verweisen. Ich habe auch nicht mit den teuren Objektiven und Kameras angefangen. Meine Fotografie hat sich über bald 15 Jahre weiterentwickelt und auch ich habe vor allem in den Anfängen viele viele Stunden in einem Restaurant gekellnert, um mir überhaupt eine gute erste Kamera leisten zu können. Nicht das Preisschild der Ausrüstung entscheidet am Ende über die Qualität der Bilder.
Wenn ich nur ein einziges Objektiv behalten dürfte, wäre es ohne Zweifel das Canon RF 28–70mm f/2,0. Es ist groß, schwer und nicht gerade günstig – aber optisch schlicht überragend und mein „Immer-drauf“. Zumindest zum Fotografieren! Und ehrlicherweise kann ich nicht erklären, wieso, aber der Look dieses Objektivs ist so viel anders im Vergleich zum 24-70mm f/2,8 – obwohl die offene Blende ja nahezu identisch ist bzw. kaum voneinander abweicht. Dennoch sieht die 2er-Version vom Look viel mehr aus wie eine Festbrennweite als die 2,8er. Vor allem in den vielen Shootings für Tourismusverbände, die auch tagsüber mit nicht so optimalem Licht stattfinden, hat mich dieses Objektiv, gepaart mit einem Polfilter, schon sehr oft gerettet, und ich konnte trotz grellem Licht super Ergebnisse abliefern.
Warum dieses Objektiv mein Favorit ist:
Das RF 70–200mm f/2.8 ist mein zweites Lieblingsobjektiv und ergänzt für mich das 28–70mm perfekt. Manchmal muss man einfach näher an Objekte ran oder man möchte auf Events nicht so stark in den Vordergrund rücken.
Auch das Fotografieren von Landschaften mit einem Teleobjektiv ist eine gute Übung, um das Auge für Details zu trainieren. Oftmals finde ich in einer Landschaft oder Stadt so spannende Bildausschnitte und Details, die durch ein normales Weitwinkelfoto verloren gingen.
Generell hat sich mein Stil in der Fotografie in den letzten Jahren sehr stark verändert. Früher in meinen Anfängen habe ich gefühlt fast nur das Weitwinkel genutzt, um die klassischen Landschaftsaufnahmen zu machen. Jetzt gehe ich teilweise los und habe es gar nicht mehr im Rucksack dabei, sondern nur noch das 28-70mm und das 70-200mm.
Es ist daher auch extrem schwer, wenn ich gefragt werde: „Welches Objektiv kannst du empfehlen?“ Jeder fotografiert andere Motive, hat andere Präferenzen und Einsatzebiete. Man muss sich darüber klar werden, welche Motive am Ende wirklich fotografiert werden sollen und dadurch kann man Brennweiten erst eingrenzen.
Warum ich es so oft nutze:
Für klassische Landschaftsfotografie, Architektur und Eventaufnahmen nutze ich gerne das Canon RF 15–35mm f/2.8. Ich muss jedoch sagen, dass ich ein solches Weitwinkel früher deutlich öfter im Einsatz hatte. Vor allem auf meinen Reisen mag ich es inzwischen einfach mehr, mit Standard- und Telezoom-Objektiven zu fotografieren. Bei Events ist es dafür aber oft von Vorteil, wenn man in engeren Räumen arbeitet oder auch die Gesamtheit eines Messestands beispielsweise auf das Foto bekommen möchte.
Zum Filmen nutze ich das Objektiv vermutlich häufiger als zum Fotografieren, da es schön kompakt und leicht ist und sich damit perfekt für den Einsatz auf einem Gimbal eignet. Vor allem der eingebaute Bildstabilisator, gepaart mit dem Stabilisator der Canon R5 MK II, macht einen hervorragenden Job, wenn es mal schnell und aus der Hand gefilmt werden muss.
Warum genau dieses Weitwinkel:
Das Canon RF 100–500mm ist ein tolles Teleobjektiv, wenn man mobil bleiben und gleichzeitig viel Zoom für weniger Geld haben möchte. Das Objektiv habe ich mir vor meinem „Baby“ gekauft und es war damals ein guter Kompromiss, denn mein Interesse an Wildlife ist erst mit der Zeit größer geworden.
Und obwohl ich nun eine 400mm Festbrennweite besitze, kommt das 100–500 oft stattdessen mit, denn es ist ganz einfach kleiner und leichter. Vor allem auf Reisen, die nicht als Wildlifetouren angesetzt sind, ich in meiner Recherche jedoch bereits herausgefunden habe, dass es viele landschaftliche Punkte gibt, für die ein großes Zoom nötig ist, landet dieses Objektiv stattdessen in meinem Rucksack.
Warum ich es liebe:
Der größte Nachteil ist für mich persönlich die nicht durchgehende Blende. Sprich, wenn du zoomst, schließt sich die Blende ein wenig, und im manuellen Modus muss man dann ständig die Einstellungen anpassen. Bei Landschaften nicht so schlimm, aber bei Tieren, die sich schnell irgendwohin bewegen, oder bei Events manchmal einfach nervig. Auch wenn man notfalls in einer Software das Bild wieder aufhellt, stört mich das einfach.
Das Canon RF 400mm f/2.8 ist ein kompromissloses High-End-Objektiv. Es ist definitiv kein Objektiv für jede Reise, aber für bestimmte Einsätze unschlagbar. Habe ich Ewigkeiten darüber nachgedacht, diese Investition zu tätigen? Auf jeden Fall! Hat sie sich gelohnt? Finanziell noch nicht bestimmt, aber die Ergebnisse mit diesem Objektiv sprechen für sich. Ich bin nicht der klassische Tierfotograf, habe aber immer wieder das Glück, an tolle Orte für diese Art der Fotografie reisen zu dürfen, und dort ist die Linse dann einfach unschlagbar.
Ich habe vor dem Kauf wirklich etliche Videos und Reviews auf Youtube geschaut. Vor allem im direkten Vergleich mit dem 600mm f/4,0. Am Ende ist es das 400er geworden, vor allem, weil ich nicht zu nah an meinem Motiv dran sein wollte. Ich mag es, wenn noch Natur drumherum erkennbar ist. Außerdem habe ich kein großes Interesse an beispielsweise Vögeln und anderen kleineren Tieren, weshalb ich nicht unbedingt diese Brennweite brauche. Für den Fall der Fälle habe ich immer einen 2x Extender im Rucksack dabei.
Warum ich es nutze:
Drohnenfotografie war lange Zeit kompliziert, teuer und eher etwas für Technik-Nerds. Heute hat sich das grundlegend geändert: Die Technik ist ausgereift, zuverlässig und liefert bereits mit wenig Erfahrung beeindruckende Ergebnisse. Dank zahlreicher Modelle in unterschiedlichen Preisklassen finden inzwischen auch Einsteiger leistungsstarke Drohnen, mit denen sich hochwertige Luftbilder einfach und sicher aufnehmen lassen.
Denkt aber bitte immer auch an den rechtlichen Rahmen und informiert euch, ob ein Drohnenführerschein nötig ist und wie die lokalen Vorgaben sind, bevor ihr abhebt.
Meine Hauptdrohne für hochwertige Luftaufnahmen ist definitiv die DJI Mavic 3 Pro. Mit ihren drei Linsen hat man endlich die Flexibilität, wie man es von gängigen Smartphones oder der eigenen Kamera kennt. Nicht mehr nur mit einer Weitwinkeloptik aus der Luft zu arbeiten macht in vielen Situationen einen entscheidenden Unterschied. Darüber hinaus ist die Drohne vor allem in Kombination mit dem RC Controller einfach unschlagbar, was die Zuverlässigkeit und Präzision angeht. Ich habe immer ein HD Bild auf dem Controller, bei starkem Wind kann ich dennoch ruhige Bewegungen fliegen und die Akkus halten gefühlt ewig. Für mich daher auch einige der Gründe, wieso ich bisher nicht upgegradet habe.
Warum die Mavic 3 Pro:
Die DJI Mini 3 ist meine Backup- und Reisedrohne, wenn ich mal weniger Platz zur Verfügung habe oder es die rechtlichen Rahmenbedingungen verlangen, dass meine Drohne weniger als 250g wiegt. Auch war lange Zeit ein Argument: Der Hochkantmodus. Inzwischen gibt es auch andere Drohnen, jedoch fliege ich allgemein nicht mehr so extrem oft, weshalb ich mit meinen Drohnen einfach bestens ausgestattet bin und daher keine neuen brauche.
Warum sie oft mitkommt:
Tatsächlich gar nicht mal so viel, wie manche vielleicht denken würden. Ich habe schon vor vielen Jahren die Erfahrung gemacht, dass ich besser arbeiten kann, je weniger Ausrüstung ich dabei habe. Okay, ich verstehe, wenn man die Liste weiter oben liest, kommt das anders rüber. Aber ich habe die ganzen Sachen ja auch fast nie alle dabei, sondern immer nur bestimmte Ausrüstung für bestimmte Einsatzzwecke und so sieht es auch mit dem Zubehör aus.
Wenn man viel unterwegs ist, kann man seine Kameraakkus nicht immer und jederzeit laden. Drohennakkus lade ich oft während der Fahrt mit einem USB-C Kabel im Mietwagen zwischen den Locations, aber für die Kamera habe ich teilweise 5-6 Akkus im Auto irgendwo, damit ich niemals ohne da stehe.
👉 Für meine R5 MK II nutze ich diese Akkus
Und wenn ich mit meinem großen Objektiv fotografiere oder auf einem längeren Event unterwegs bin und nicht so oft die Akkus wechseln möchte, dann greife ich gerne zum Batteriegriff für die MK II!
Okay, zugegebenermaßen hab ich bei Filtern immer an ältere Fotografen mit Stativ gedacht, die viel zu große Verlaufsfilter aufwendig an ihre Objektive bauen und stundenlang das selbe Motiv aus der selben Perspektive fotografieren.
Inzwischen bin ich aber selber so weit und sage: Ein Pol-Filter hat meine Fotografie auf ein neues Level gebracht! Nicht nur nervige Spiegelungen in einem Fenster kann man damit umgehen, Farben wirken vor allem Tagsüber bei starkem Sonnenschein viel lebendiger und weniger ausgebrannt. Oftmals bin ich für Tourismusverbände tagsüber unterwegs und kann nicht bis zum Sonnenuntergang warten, bis das Licht wieder schön soft ist. Hier haben mich meine Pol-Filter schon so oft gerettet!
Polfilter nutze ich zudem als Schutzfilter auf allen meinen Objektiven. Kratzer im Filter? Ärgerlich, aber deutlich günstiger als im Objektiv selber. Achte bei den Filtern darauf, dass die Ränder dick genug sind und sie sich einfach drehen lassen, ansonsten stören sie in der Praxis und lassen sich nicht gut bedienen
ND-Filter habe ich immer nur dabei, wenn ich auch für ein Projekt filme, um das Verhältnis zwischen Frames-per-second und Verschlusszeit einzuhalten. Langzeitbelichtungen in der Fotografie mache ich eigentlich so gut wie nie.
Das Positive vorweg, Inlays finde ich besonders die von f-stop (ICU) super und nutze diese auch bereits sehr zufrieden seit vielen, vielen Jahren in verschiedenen Größen und Layouts. Damit sind wir mit dem Positiven aber auch schon fertig.
👉 Hier gehts zu den f-Stop Inlays
Ich kann mich auch nach so vielen Jahren einfach mit keinem Rucksack richtig anfreunden. Es gibt immer einige Vorteile, aber auch viele Nachteile. Werde ich je den EINEN Rucksack finden? Vermutlich nicht. Aber wenn du glaubst, diesen gefunden zu haben, dann schreib es mir bitte in die Kommentare!
F-stop Ajna Rucksack: Verhältnismäßig schwer und kein guter Rücken-Support. Dafür kann man sich sicher sein: Die Ausrüstung bleibt trocken, auch wenn das Wetter verrückt spielt. Durch den großen Zugriff am Rücken kommt man schnell an alles heran, und die Vorderseite kann gerne in den Matsch gelegt werden. Man selbst bleibt am Ende sauber, wenn man sich den Rucksack wieder aufsetzt. Dafür klebt die Rückseite am eigenen Rücken und nach wenigen Minuten ist mein Rücken leider durchgeschwitzt.
Verschiedene Wanderrucksäcke: Oft gibt es keine gute Möglichkeit, schnell an die Ausrüstung zu kommen, wenn es nur eine Öffnung am oberen Ende gibt. Dafür aber sehr guter Rückensupport und leichtes Material. Wasserschutz jedoch häufig nur durch externes Regencover.
Ich habe jedoch immer öfter einen Rucksack von Deuter dabei, der einen schnellen Zugriff ermöglicht und zugleich eine gute Rückenstütze bietet.
👉 Schau dir gerne den Deuter Wanderrucksack bei Globetrotter an
Klingt salopp aber ist natürlich so. Was bringt die beste Kamera, wenn einen ständig die Speicherkarten im Stich lassen? Nicht ohne Grund haben professionelle Kameras inzwischen 2 Steckplätze für doppelte Sicherheit. Hier gibt es natürlich auch wieder einige Unterschiede, vor allem in der Lese- und Schreibgeschwindigkeit. Und wer viel fotografiert, der sollte hier auch nicht sparen, denn wer möchte schon die guten Momente verpassen, weil die Kamera aktuell noch mit dem Schreiben der Fotos beschäftigt ist?
Für meine unterschiedlichen Kameras nutze ich auch unterschiedliche Speicherkarten, jedoch alle von Lexar Memory, denn mit denen habe ich in den letzten 6 Jahren noch keine einzige schlechte Erfahrung gemacht
Mirco SD: Für meine beiden Drohnen sind natürlich essentiell, wenn man die Schönheit unserer Welt aus der Luft aufnehmen möchte. Genug Speicherplatz für lange Flüge und eine gewisse Zuverlässigkeit stehen außer Frage. Man möchte am Ende ja nicht die Drohne umsonst riskieren, wenn die finalen Fotos nicht richtig auf der Speicherkarte gesichert werden. Zum Glück haben viele Drohnen inzwischen auch interne Speicher, jedoch oftmals nicht sehr große oder es wird schnell teuer. Daher lieber auf verlässliche Speicherkarten setzen!
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SD-Karten als Back-up in meinen beiden Canon R5. Vermutlich der Klassiker unter den Speicherkarten und völlig ausreichend für alle von uns. Hier gibt es natürlich auch deutliche Unterschiede in der Lese- und Schreibgeschwindigkeit, wobei man nicht am falschen Ende sparen sollte.
CF-Express Karten als Hauptspeicherkarte in beiden Canon R5. Vor allem die unglaublich schnelle Lese- und Schreibgeschwindigkeit sind die Faktoren, die den Preis dieser Karten in die Höhe treiben. Dafür kann ich gefühlt dauerhaft im Serienmodus der Kamera fotografieren und die Pausen zum Schreiben auf der Karte sind minimal. Zurück am Schreibtisch klappt der Import von tausenden Fotos dann auch in kürzester Zeit.
👉 Schneller gehts kaum: CF-Express Karten die in jeder meiner R5 stecken
Ich bin kein großer Videograf und doch nehme ich immer mal wieder Aftermovies für Unternehmen auf, vor allem von Events. Was ich persönlich immer spannend finde: O-Töne von Besuchern oder Mitarbeiter und hier sollte natürlich der Ton richtig aufgenommen werden. DJI hat sich über die Jahre nicht nur als großartiger Drohnenbauer erwiesen, sondern viele weitere tolle Technikprodukte auf den Markt gebracht. Eines davon ist das DJI Mic.
Meine Ausrüstung ist über Jahre gewachsen und auf Zuverlässigkeit, Qualität und Flexibilität ausgelegt. Sie ist kein Minimal-Setup, aber jedes Teil erfüllt einen klaren Zweck und kommt für bestimmte Einsatzgebiete auf meinen Reisen mit.
Gute Ausrüstung macht kein gutes Foto, aber sie hilft, im entscheidenden Moment bereit zu sein und Dinge umzusetzen.
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Es freut mich, dass du es bis zum Ende dieses wirklich langen Beitrags geschafft hast! Hast du Fragen zu meiner Ausrüstung? Dann schreib gerne einen Kommentar dazu unter diesen Post.
Hi! Ich bin´s Marcel. Fotograf und Reiseenthusiast aus Bochum. Schön, dass es dich auf meinen Blog verschlagen hat!